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Ă„nderung der Ruhezeitverordnung

| Allgemein | 6. September 2017

Und wieder werden die Ruhezeitvorschrift verschärft!
Wenn Trucker ihre Wochenruhezeit im LKW verbringen drohen extreme BuĂźgelder:
FĂĽr den Trucker pro Stunden 60 EURO und fĂĽr den Unternehmer pro Stunde 180 EURO.
(Quelle: Daimler Benz)

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Verzichten Sie unbedingt auf Autoresponder!

| Allgemein | 29. Juli 2017

So servicefreundlich wie eine Abwesenheitsnotiz per E-Mail auch sein mag, als Unternehmer – aber auch als Privathaushalt - sollten Sie auf Abwesenheitsnotizen oder entsprechende Anrufbeantworteransagen verzichten, ansonsten öffnen Sie Ganoven Tür und Tor.

Ganoven versenden – besonders in der Urlaubszeit – massenhaft belanglose E-Mails an Betriebe und Privatpersonen. Sofern dann so eine Abwesenheitsnotiz zurückkommt, folgen in den nächsten Tagen ein oder zwei Telefonanrufe. Wenn auch das Telefon nicht abgenommen wird, ist für die Ganoven alles klar. - Es ist niemand im Haus! Und der Einbruch kann geplant werden.

Noch heftiger wird gelegentlich bei E-Mails an Inhaber kleinerer Betrieben vorgegangen:
Nach der eingegangenen Abwesenheitsnotiz wird mittels Anruf in Erfahrung gebracht, wo sich der Chef im Urlaub ist und wie der Name der noch anwesenden Person in der Firma oder der Name des Stellvertreters vom Chef in Erfahrung gebracht. Dann folgt eine E-Mail oder ein Fax (angeblich vom Chef aus dem Urlaub), in dem die Mitarbeiterin oder der Stellvertreter in der Firma im Namen des Chefs aufgefordert wird, sofort einen bestimmten Betrag an eine Bankverbindung im Urlaubsland des Chefs zu ĂĽberweisen. - NatĂĽrlich mit einer passenden BegrĂĽndung.

Allein ĂĽber diesen Weg sollen (lt. BKA) nur in diesem Monat bereits ĂĽber 250.000 Euro Schaden bekannt geworden sein.

Also: Verzichten Sie als Privathaushalt oder kleinere Firma unbedingt auf Abwesenheitsnotizen per E-Mail oder Anrufbeantworter.

#abwesenheitsnotiz

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Ladungssicherung im privaten PKW

| Allgemein | 19. März 2017

Ladungssicherung im PKW

Vorsicht: Auch im Pkw ist richtige Ladungssicherung zwingend erforderlich

Sie kennen das Bild: Frühmorgens kommen die Fahrer auf den Hof, beladen schnell ihre Fahrzeuge – und schon geht die Tour los. Hier sollten Sie als Transportunernehmer immer besonders aufmerksam sein und den Ladevorgang genau beobachten. Denn oft werden gerade bei Kombifahrzeugen die Waren nur in den Laderaum geworfen. Bei diesem Anblick sollte Ihnen mulmig zumute werden, denn gerade wurden Sie Zeuge eklatanter Verstöße gegen die Unfallverhütungsvorschrift Fahrzeuge der Berufsgenossenschaften, die DGUV 70. Und das kann Sie teuer zu stehen kommen. Denn die DGUV 70 verlangt, dass bewegliches Gut auch im Fahrgast- (also auch in privaten PKWs) beziehungsweise Laderaum gegen Verrutschen und Herumfliegen gesichert wird.

Die Berufsgenossenschaft ist berechntigt, auch "verdächtige" PKWs zu stoppen und die Ladungssicherung zu kontrollieren. Bei Verstößen ist die sofortige Sicherung der Ladung angesagt. Im Zweifelsfalle darf auch die Weiterfahrt verhindert oder die Entladung angeordnet werden. In allen Fällen sind hohe Bußgelder die Folge.

#ladungssicherung

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AvD warnt vor FunkschlĂĽsseln

| Allgemein | 7. März 2017

Müheloses Öffnen und Schließen des Autos mit „keyless go“ verschafft auch Autodieben den leichten Zugang. Die Berichte häufen sich, dass Autos von professionellen Dieben nach Auslesen der Zugangsdaten gestohlen werden. Das Auslesen der Sicherungssysteme und Wegfahrsperren geschieht dabei spurlos. Häufig wird das Funksignal auch nur durch eine Störfrequenz unbrauchbar gemacht und das Auto wird nicht verriegelt. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) empfiehlt, beim Autokauf auf derartige Komfortsysteme zu verzichten, damit kleine Lässigkeiten nicht zum großen Ärgernis werden.

Die Funkschlüssel enthalten einen Minicomputer, deren Signale von Tätern problemlos ausgelesen und mit Hilfe von sogenannten „Funkwellenverlängerern“ zum Diebstahl missbraucht werden. Nach der Signalübertragung kann das Fahrzeug von Dieben jederzeit geöffnet werden.

Die Geräte zum Auslesen bestehen aus zwei Teilen. Eines muss in der Nähe des Türschlosses (meist ein kleines Kästchen) sei und ein weiteres in der Nähe des Funkschlüssels.

Der AvD rät, aufmerksam sein und den Abstellplatz des Autos sorgfältig auszuwählen.

- Schließsysteme immer nur direkt am Fahrzug und nicht aus größerer Entfernung bedienen.
- Behalten Sie Ihr Fahrzeug beim AbschlieĂźen immer im Auge und beobachten Sie, ob es wirklich reagiert.
- Auffälligkeiten in Türschlossnähe beachten.
- Kästen am Türschloss oder Rucksäcke im Supermarkt-Einkaufswagen (also in der Nähe Ihres Funkschlüssels) beachten und entfernen.
- Achten Sie auf Menschen, die sich auffällig in Ihrer Nähe aufhalten.
- Funkschlüssel in Gebäuden mindestens drei Meter von Eingangstüren oder Fenstern ablegen. (So weit reicht das Signal.)
- Zur Abstahlungssicherheit empfiehlt der AvD für die Aufbewahrung einen abgeschirmten Schlüsselbehälter aus Metall.
- SchlĂĽsseletui mit Abschirm-Sicherheitsfolie nachrĂĽsten; notfalls reicht auch Alufolie.

Unabhängig vom Problem der schlüssellosen Zugangssysteme kann man einen versteckten „Car-Tracker“ installieren, durch den ein Fahrzeug geortet werden kann; so können sofort gestohlen gemeldete Wagen noch vor Überfahren der Landesgrenzen abgefangen werden. Eine auffällig montierte Lenkradkralle wirkt auf Täter ebenso abschreckend wie ein Hinweis auf Sicherheitscodierungen und Ortungssysteme.

Übrigens: Solche Funkstör- oder Auslesegeräte sind im Internet für kleines Geld zu beziehen.
Also: Seien Sie wachsam beim Abstellen Ihres Autos!

Quelle: AvD

#FunkschlĂĽssel, #AutoschlĂĽssel

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Wohnwagensaison – Warnung

| Allgemein | 27. Februar 2017

Wohnwagen-Unfall durch Ăśberladung

So allmählich beginnt wieder die Wohnwagensaison! Das ist für viele die Gelegenheit, auf der Tour den Wohnwagen oder das Wohnmobil mit allerlei Kram, der so benötigt wird, vollzustapeln. Die meisten "Caravan-Kutscher" unterschätzen hierbei aber das Gewicht der Zuladung oder ignorieren es. Kein Wunder: Noch ein Koffer und noch 'ne Reisetasche, manchmal auch ein Vorzelt mit Gestänge, Klamotten, Haushaltsgeräte und und und. Da kommt schon einiges an Kilos zusammen und es ist schwer, alles gewichtsmäßig im Auge zu behalten.

Aber Achtung - eine Überladung kann im Fall der Kontrolle nicht nur viel Ärger (hohes Bußgeld, Gespann stehen lassen, Gepäck ausladen, zur nächsten öffentlichen Waage fahren etc.) mit sich bringen; ganz zu schweigen von den riskanten Fahreigenschaften und der deutlich erhöhten Unfallgefahr eines überladenen Fahrzeugs. Wiegen Sie unbedingt alle Teile, Taschen etc. und addieren Sie dann die Liste. Ja, das ist ein gewisser Aufwand, aber nichts im Gegensatz dazu, was geschieht, wenn die Polizei Sie zur Waage geleitet und Sie ausladen müssen ...

Wer unangenehme Überraschungen dieser Art und Unterbrechungen auf dem Weg vermeiden will, sollte das Gewicht der Zuladung im Auge behalten und keinesfalls das zulässige Gesamtgewicht oder zu zulässige Zuladung des Fahrzeugs gemäß Fahrzeugschein überschreiten.

Es ist nämlich damit zu rechnen, dass die Polizei aufgrund der Kontrollerfolge im vergangenen Jahr auch in diesem Jahr wieder verstärkt "Jagd" auf Wohnwagengespanne macht.

#Wohnwagensaison, #Wohnwagen Zuladung

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Wohnwagen, Anhänger, Bootstrailer selber transportieren – Worauf achten?

| Allgemein | 18. September 2016

Wenn Sie diese selber mit Ihrem PKW ziehen wollen, dann sollten Sie mindestens folgende Punkte beachten:

Auf den zigtausenden Kilometern, die unsere Partner und wir auf Autobahnen und Landstraßen z.B. mit Wohnwagen und Anhängern verbringen, begegnen uns häufig haarsträubende “Gespanne”, mit denen sich nicht nur die Selbst-Transporteure in Gefahr bringen. Deshalb - und damit Ihnen böse Überraschungen erspart bleiben - haben wir einige Tipps für das Ziehen von Wohnwagen, schweren Anhängern und Trailern für Sie zusammengestellt.

Zufalls-Video einer realen Begegnung der lebensmĂĽden Art:

TĂśV, HU, Zulassung ...?
Seit dem 01.04.2015 gibt es die Überführungskennzeichen nur noch, wenn das Fahrzeug TÜV hat! Eine Zulassung ist für den Straßenverkehr unumgänglich. Es muss keine “normale” sein, eine Kurzzeit-Zulassung mit Kurzzeit-Kennzeichen (Überführungskennzeichen) genügt. Anderenfalls bleibt nur die Verladung. Näheres hierzu siehe unten. Wichtig ist also, dass sich das Fahrzeug technisch in einwandfreiem Zustand befindet, nicht durchgerostet ist (und sich somit auf der Piste nicht in seine Bestandteile auflöst), dass zumindest die Bremsen funktionieren und die Reifen noch mindestens 1,5 bis 2 mm Profil haben und nicht porös sind. Auch die Beleuchtung muss einwandfrei sein! Sollte diese nicht funktionieren, hilft in der Regel ein Schraubenzieher und etwas Kontaktöl. Wenn’s das nicht bringt, könnte eine mobile Heck-Lichtleiste das Problem lösen.
Besonders für Boote auf Trailern und einige Wohnwagen gilt: Grundsätzlich dürfen Fahrzeuge nebst Ladung (z.B. Boote) nicht breiter als 2,50 m sein. Anderenfalls benötigen Sie eine Sondergenehmigung vom Straßenverkehrsamt, die bis zu 3,0 m in der Regel recht problemlos erteilt wird.

Räder/Reifen
Ein extrem wichtiger Punkt vor einem Transport sind die Räder! Wenn Wohnwagen oder Anhänger länger nicht bewegt wurden, kann es vorkommen, dass die Räder festsitzen und sich nicht mehr drehen. Das kann unter Umständen schon nach einem Winter mit irrtümlich gezogener Handbremse der Fall sein. Wenn dieses erst festgestellt wird, wenn der Anhänger gezogen werden soll, gibt’s Probleme. Auch vor einem Transportauftrag müssen in diesem Fall die Räder runter, was nicht Aufgabe eines Transporteurs ist, oder es kostet richtig Geld. Dann hilft nur eines: Räder selber abbauen und Bremstrommel/Bremsanlage öffnen (was ohne Spezialwerkzeug nur schwer möglich ist), Räder und Bremseninnenleben entrosten, gangbar machen und alle Teile wieder RICHTIG zusammenfummeln. Oder ab in die Werkstatt bzw. den Wohnwagen auf einen Trailer verladen, was mit festsitzenden Rädern ebenfalls sehr aufwendig ist.

An den Reifendruck denken. Wenn Sie ihn nicht kennen, dann aufpumpen, bis der Reifen nicht mehr eindrückt, aber nicht mehr. Die Gangbarkeit der Räder zu prüfen ist meist recht einfach. Man nehme einige starke Leute, löse die Handbremse, entferne Keile oder sonstige Bewegungshindernisse und schiebe dann den Wohnwagen etwas hin und her (30-50 cm reichen meist schon). Lässt er sich schieben und bewegen sich alle Räder? Auch wenn sich die Räder bewegen, muss nach längerer Standzeit mehrfach geprüft werden, ob diese beim Transport warm oder sogar heiß werden. Die erste Kontrolle nach ca. 10-15 Minuten Fahrtzeit, dann nach spätestens einer Stunde und später bei jeder Pause. Eine gewisse Reifenwärme ist bei Autobahnfahrt in der Regel normal. Es dürfen aber keinesfalls die Felgen nahe der Radnabe deutlich warm oder heiß werden. Sollten die Felgen sehr warm oder heiß sein, auf KEINEN FALL weiterfahren (oder immer wieder abkühlen lassen). Anderenfalls riskieren Sie, Ihren Wohnwagen abzufackeln.
Also: Vor dem Transport oder der Kontaktaufnahme mit Transportunternehmen die Gängigkeit und den Luftdruck der Räder prüfen!
Bei festen Rädern auf GAR KEINEN FALL mit Rostlöser etc. an den Rädern herumhantieren - das vernichtet jedwede Bremswirkung und geht beim Transport mit absoluter Sicherheit "in die Hose".

Gelände, Besonderheiten
Bei der Planung des Transports auf Besonderheiten (z.B. enge Durchfahrten, Standort im Wald oder in Dünen, starke Steigungen oder Gefälle, unbefestigte Transportwege etc.) achten und sich ohne Überschätzung fragen: “Bin ich den Gegebenheiten wirklich gewachsen?” Auch bei der Anforderung eines Transport-Kostenvoranschlags unbedingt auf derartige Besonderheiten oder sonstige unübliche Gegebenheiten hinweisen. Wegen der Nachweisbarkeit sollte dies schriftlich erfolgen. Transport-Profis bringen die nötige Ausrüstung mit und kalkulieren im schlimmsten Fall etwas mehr Zeit ein. Wurde nicht auf Besonderheiten hingewiesen, hat ein Transporteur die Möglichkeit, einen kräftigen Zuschlag zu berechnen, was seriöse Unternehmen in der Regel nicht ausnutzen; aber auch die müssen die passende Ausrüstung an Bord haben. Vor dem Transport Besonderheiten prüfen und ggf. darauf hinweisen!

Zugfahrzeug
- ein ganz heikles Thema (siehe Eingangs-Video) -
Natürlich ist es, wenn die Möglichkeit besteht, eine gute und preiswerte Sache, den Wohnwagen selbst zu ziehen oder Freunden, Bekannten, Nachbarn etc. das Abenteuer zu überlassen. Es kann aber auch eine teure Angelegenheit werden, wenn der Freundschaftsdienst durch unerfahrene Personen oder gar mit dem falschen Zugfahrzeug ausgeführt wird. Fahrer, die keine Wohnwagen-Erfahrung haben, werden staunen und vielleicht auch ins Schwitzen geraten, welche Kräfte und Eigendynamik ein Wohnwagen oder schwerer PKW-Anhänger entwickeln kann. Besonders, wenn er schon älter und nicht mehr ganz spurtreu, die Kupplung etwas ausgeschlagen oder ein Stoßdämpfer “müde” ist. Wenn gar der Auflaufbremsdämpfer zu schwach, verzögert oder überhaupt nicht reagiert, kann das ganze Unterfangen schnell zu einem kaum noch beherrschbaren Abenteuer werden. In solchen Fällen sollte man die physiotherapeutische Halskrause für den Fahrer gleich mitnehmen.
FĂĽr in Sachen Wohnwagentransport ungeĂĽbte Fahrer gilt: Tun Sie sich, den Mitmenschen, Ihrem Wohnwagen und Ihrem Pkw den Gefallen und lassen es!
Wenn Sie jetzt meinen: “So’n 10-m-Wagen ist kein Problem, hab ja auch schon 6 und 7 m gezogen”, dann kann das durchaus hilfreich sein und zeugt zumindest von einem gewissen Selbstvertrauen. Trotzdem werden Sie staunen, wie unterschiedlich sich die beiden “Welten” auf der Straße verhalten können. Auch das Zugfahrzeug muss unbedingt geeignet sein (und nicht, wie kürzlich auf der Autobahn gesehen: vor einem schweren 10-m-Wohnwagen ein leerer, viel zu leichter VW-Bus oder wie im Eingangs-Video). Zunächst muss die zulässige maximale Anhängelast (im Fahrzeugschein des Zugwagens) geprüft werden. Kommen Sie bloß nicht auf die Idee zu denken: “Die paar hundert Kilo mehr werden schon nichts ausmachen.” Dann fragen Sie unter anderem mal Ihre Pkw-Kupplung - die ist garantiert anderer Meinung. Es gibt eine ganz grobe Faustregel: Danach sollte das reale Eigengewicht (also nicht das zulässige Gesamtgewicht) des Zugfahrzeugs mehr als 50 Prozent des zul. Gesamtgewichts des Wohnwagens betragen. Bei einem Wohnwagen mit z.B. 2000 kg zul. Gesamtgewicht (lt. Fahrzeugschein) sollte der Zugwagen also ein reales Gewicht von mindestens 1100 kg (Leergewicht lt. Fahrzeugschein + Insassen) auf die Straße bringen.
Zur Fahrsicherheit und um einen Wohnwagen/Anhänger stabil zu halten und auch über kleine Steigungen und besonders Gefälle zu bringen, ist die Motorstärke ebenfalls ein wichtiger Faktor. Hier kann als Daumenwert die Formel “zulässiges Gesamtgewicht des Anhängers geteilt durch 20 = Mindest-Motorstärke in PS” genutzt werden. Im o.g. Beispiel läge die Mindestanforderung bei 100 PS (rund 74 KW). Allerdings wäre auch die Übersetzung nicht ganz bedeutungslos, was an dieser Stelle jedoch zu weit führen würde. Der richtige Zugwagen und erfahrene Fahrer sind also lebenswichtig!

Ausgewogenheit, StĂĽtzlast
- wird in den meisten Fällen missachtet -
Neuere Wohnwagen sind vielfach extrem ausgewogen (also vor und hinter der Achse gleich schwer), was sich für das Ziehen sehr nachteilig auswirkt und teilweise gar nicht zulässig ist. Prüfen Sie, ob Sie den stehenden Wohnwagen (mit gelösten Bremsen) per Hand ohne größere Mühe am Kupplungsmaul etwas anheben können. Wenn ja, dann bringt der Wagen nicht genügend Gewicht auf die Kupplung des Zugfahrzeugs. Einerseits muss ein Anhänger ein bestimmtes Gewicht (Stützlast) auf die Kupplung geben (in der Regel mindestens 25 kg), andererseits darf die maximale Stützlast auch nicht überschritten werden. Ein zu geringer Druck auf die Kupplung wirkt sich sehr nachteilig auf das Fahrverhalten des Zugfahrzeugs sowie Anhängers aus; man hat das Gefühl, als würde der Wohnwagen das Zugfahrzeug hinten anheben. Was das für die Bremsleistung und Spurtreue des Zugwagens bedeutet, können Sie sich sicherlich denken. Zudem gerät der Wohnwagen leichter in eine Schaukelbewegung (der Länge nach). Das Zugfahrzeug wird dadurch sehr leicht instabil, was schnell zu unkontrollierbaren Bewegungen des ganzen Zuges führen kann. Die Stützlast-Angaben finden Sie auf dem Typenschild der Zugvorrichtung des Zugfahrzeugs (oder dort eingeprägt). In dem Fall vorn im Wohnwagen zusätzliches Gewicht einladen - gut sichern und nicht übertreiben (Bruchgefahr der Zugvorrichtung)! Bei zu starkem Druck auf die Kupplung kann im hinteren Ende des Wohnwagens etwas zusätzliches, besonders gegen Rutschen nach vorn gesichertes Gewicht eingeladen werden.
Sie können die Stützlast nicht einschätzen? Stellen Sie ein Stück Holz senkrecht auf eine normale Personenwaage und merken Sie sich das Gewicht des Holzes. Heben Sie die Kupplung des Wohnwagens ein Stück an (oder mit dem Stützrad etwas hochdrehen) und schieben Waage samt senkrechtem Holz unter das Kupplungsmaul und lassen dieses jetzt wieder auf das Holz herab (das Stützrad darf den Boden nicht berühren), damit die Kupplung mit dem ganzen Gewicht auf die Waage drückt. Die Wohnwagenkupplung sollte jetzt ungefähr auf der Höhe der Zugvorrichtung des Zugwagens (wie im angekoppelten Zustand) sein. Jetzt können Sie auf der Waage den Druck ablesen (Anzeige der Waage abzüglich Gewicht des Holzes), den die Wohnwagenkupplung auf den Zugwagen ausüben würde (Stützlast). Ausgewogenheit prüfen und unbedingt richtige Stützlast herstellen.

Beladung
Gern werden die Urlaubsutensilien im geräumigen Wohnwagen verstaut. Hiergegen ist auch nichts einzuwenden, wenn ...
Sie die zulässige Zuladung (lt. Fahrzeugpapiere) beachten und die Beiladung gegen Verrutschen etc. sichern. - Ein paar Spanngute wirken vielfach Wunder.

Im Ăśbrigen ist auch die Polizei auf dieses Thema aufmerksam geworten. Siehe auch unseren Beitrag "Polizei kontrolliert Wohnwagen".

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Wir wĂĽnschen Ihnen eine gute und gesunde Fahrt.

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Section Control – A 1 bei Leverkusen könnte als erste NRW-Autobahn Super-Radar bekommen

| Allgemein | 5. August 2016

Auf kaum einem Autobahnabschnitt Deutschlands haben sich in den vergangenen sechs Monaten mehr schwere und sogar tödliche Unfälle ereignet als auf der A 1 zwischen Burscheid und Leverkusen - vor dem großen Stau wegen der für Lastwagen gesperrten maroden Leverkusener Autobahnbrücke. Blinklichter, Warnschilder, Blitzer und - ein erst kürzlich erweitertes - Tempolimit fruchteten nur bedingt.

Jetzt könnte die Strecke als erste in NRW mit dem sogenannten Section Control ausgestattet werden, einem System, das das Tempo der Autofahrer über eine längere Strecke misst.

Ein Bremsen vor einem Starenkasten reicht bei diesem System nicht mehr aus, um dem Bußgeld zu entgehen. Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat deshalb jüngst „Section Control“ für die Gefahrenstrecke im Kölner Norden vorgeschlagen. Und NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) hält es für möglich, dass NRW in Zukunft ein Strecken-Radar einsetzt. „Viel zu viele Autofahrer ignorieren Tempolimits. Fast jeder dritte Verkehrstote ist Opfer von zu hoher Geschwindigkeit", sagte Jäger dem „Kölner Stadt-Anzeiger".

„Voraussetzung für die Einführung von „Section Control“ ist allerdings, dass das Verfahren rechtssicher angewandt werden kann." Besonders wichtig sei, die persönlichen Daten der Autofahrer zu schützen.

Wie funktioniert Section Control?

Bei dem Verfahren, auch Tempo-Abschnittskontrolle genannt, werden Autofahrer nicht mehr an einem einzigen Messpunkt geblitzt wie bei den herkömmlichen „Starenkästen“, sondern das System ermittelt ihre Durchschnittsgeschwindigkeit auf einem längeren Streckenabschnitt.
Wird das System schon in Deutschland angewendet?

In Niedersachsen wird „Section Control“ seit Herbst vergangenen Jahres getestet und soll in wenigen Wochen auf der B 6 zwischen Gleidingen und Laatzen (Raum Hildesheim) in die Praxisphase gehen - auf einer berüchtigten Unfallstrecke. Zur Beruhigung nicht nur von Innenminister Jäger: Die Datenschutzbeauftragte des Landes Niedersachsen hat nach intensiver Analyse schon ihr Okay für das System gegeben. Auf der 2,1 Kilometer langen Strecke werden Geräte aufgestellt, die eigens von Jenoptik entwickelt wurden und sich wesentlich von den Vorgängersystemen unterscheiden, die in anderen Ländern eingesetzt werden.

Der abschließende Check der Geräte durch die Physikalisch-Technische Prüfanstalt steht kurz vor dem Abschluss. Würde eine entsprechende Anlage vor der Leverkusener Brücke eingesetzt, hätten es die Monteure nicht weit: Jenoptik hat eine Niederlassung in Monheim - und just dort wird das System entwickelt und gebaut.

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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Dieselverbot in Innenstädten!?

| Allgemein | 28. Juli 2016

Mit der Einführung der blauen Plakette sollen alte Diesel-Autos aus den Innenstädten raus. Die Umsetzung der neuen Umweltplakette könnte schon bis zum Herbst 2016 erfolgen.

Nach Rot, Gelb und Grün kommt bald die blaue Plakette – das Bundesumweltministerium strebt nämlich eine Einigung über die Einführung der blauen Plakette für Diesel-Autos schon bis zum Herbst 2016 an. Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wir hoffen, dass wir im Herbst gemeinsam mit den Umwelt- und Verkehrsministern der Länder eine Verabredung zum weiteren Vorgehen treffen können." Die Verkehrsministerkonferenz habe zu diesem Thema bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Die Umweltminister der Länder hatten den Bund im April aufgefordert, die neue blaue Plakette für Dieselfahrzeuge einzuführen. Nur moderne Diesel-Autos, die keine großen Mengen gesundheitsschädlicher Stickoxide (NOx) ausstoßen, sollen diese Plakette erhalten. Diesel-Autos ohne blaue Plakette dürfen dann in besonders stark belasteten Gebieten nicht mehr fahren. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese Zonen kleiner sein werden als die Umweltzonen, die schon jetzt für Autos ohne grüne Plakette gesperrt sind. "Wir brauchen eine Lösung für Innenstädte mit schlechter Luft", betonte Flasbarth. Sobald der Bund die gesetzlichen Grundlagen für die blaue Plakette geschaffen hat, können Kommunen, in denen Gebiete mit besonders hoher NOx-Belastung liegen, lokale Diesel-Fahrverbote erlassen – wenn sie das wollen.

Der größte Kritiker der blauen Plakette für Diesel-Autos kommt aus dem Verkehrsministerium. Minister Alexander Dobrindt wehrte sich bislang vehement gegen die blaue Plakette für Diesel-Autos: "Unser Ziel ist mehr Mobilität mit weniger Emissionen und nicht das Abschaffen der Mobilität." Geht es allerdings nach den Plänen des Bundesumweltministeriums, dann sollen ab 2017 alle Dieselfahrzeuge aus deutschen Innenstädten verbannt werden, die Abgasnorm Euro 6 nicht erfüllen können. Die übrigen Diesel werden dann mit einer neuen, blauen Umweltplakette gekennzeichnet, wie sie schon lange von verschiedenen Umweltverbänden gefordert wird. Auf Länderebene verspricht man sich dadurch vor allem eine Reduktion von Stickoxiden (NOx), die für Menschen schädlich sind und besonders die Schleimhäute angreifen. Mit der blauen Plakette für Diesel-Autos wäre gleichzeitig die Schaffung neuer Umweltzonen in den Innenstädten möglich. Der Haken? Bisher sind in Deutschland nur etwa 500.000 Diesel-Autos überhaupt dazu imstande, die blaue Plakette zu bekommen. Die restlichen 13 Millionen Diesel-Autos müssen sehen, wo sie bleiben. Denn nach jetzigem Kenntnisstand ist es wohl nahezu unmöglich, ältere Diesel-Motoren mittels Nachrüstung auf Euro-6-Niveau zu bringen. Die Einrichtung einer NOx-Abgasreinigung wäre mit ihren speziellen Katalysatoren und einer perfekt darauf abgestimmten Motorsteuerung ungleich komplizierter als der Einbau eines Rußpartikelfilters.

Quelle: autozeitung.de

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Polizei kontrolliert Wohnwagen

| Allgemein | 28. Juli 2016

Die Polizei verstärkt ihre Kontrollen von Wohnwagen und Reisemobilen. Denn viele sind in der Haupturlaubszeit deutlich zu schwer. Die Polizisten rücken mit Waagen an - und fungieren als Ratgeber.

Weil viele Wohnwagen und Wohnmobile zur sommerlichen Reisezeit überladen sind, verstärkt die Polizei deutschlandweit die Kontrollen. Foto: Patrick Seeger

Die Polizei verstärkt ihre Kontrollen von Wohnwagen und Reisemobilen. Denn viele sind in der Haupturlaubszeit deutlich zu schwer. Die Polizisten rücken mit Waagen an - und fungieren als Ratgeber.
Von JĂĽrgen Ruf, dpa

Freiburg (dpa) - Wohnwagen müssen auf die Waage. Und werden anschließend auf Diät gesetzt. Weil viele Wohnwagen und Wohnmobile zur sommerlichen Reisezeit überladen sind, verstärkt die Polizei deutschlandweit die Kontrollen. Denn wenn Reisegefährte zu Schwergewichten werden, steigt das Unfallrisiko.

Die Polizei will gegensteuern, unter anderem mit Aktionen an den Reiserouten. Es ist die richtige Zeit dafür: Mit Baden-Württemberg und Bayern starten jetzt die letzten beiden Bundesländer in die Schulferien.

Die Fahrt in den Sommerurlaub endet für die fünfköpfige Familie auf einem Autobahnparkplatz südlich von Freiburg. Polizisten haben hier an der Autobahn 5 (Karlsruhe-Basel) Position bezogen. Und ziehen das Auto aus Dänemark samt Wohnwagen aus dem Verkehr.

Mehr als 300 Kilogramm zu viel bringt der Wohnwagen auf die Waage. Die Familie muss nun reichlich Gepäck vom Wohnwagen in das Auto umladen. Erst danach kann sie ihre Reise nach Italien fortsetzen. Der Hund der Familie, der bis dahin viel Platz im Gepäckraum des Kombis hatte, sitzt nun neben Koffern. Sie mussten raus aus dem Wohnwagen.

Quelle: Volksstimme.de

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Frankreich: Polizei wertet Beifahrerzeit als Lenkzeit

| FĂĽr Transporteure & Trucker | 25. Juli 2016

Frankreich: Polizei wertet Beifahrerzeit als Lenkzeit
Die französischen Kontrollbehörden sorgen mit einer neuen Rechtsauffassung zur Doppelbesatzung im Lkw für Unmut bei ausländischen Transporteuren und Verbänden.
Nach dem Inkrafttreten der neuen EU-Verordnung 165/2014 über Fahrtenschreiber im Straßenverkehr zum 2. März interpretieren französische Kontrollbehörden die als Beifahrer verbrachte Zeit nicht mehr als Lenkzeitunterbrechung, sondern als Lenkzeit. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) informierte jetzt darüber, dass die dortige Polizei auf Artikel 34 dieses Regelwerkes über die Benutzung von Fahrerkarten und Schaublättern verweist. Anders als bisher werde dadurch bei einer Doppelbesatzung im Lkw bereits nach viereinhalb Stunden am Steuer eine Fahrtunterbrechung von 45 Minuten erforderlich.
Der DSLV eigenen Angaben zufolge sowie andere internationale Branchenverbände könnten die neue Auslegung des europäischen Fahrpersonalrechts nicht nachvollziehen.
Die französische Vorgehensweise habe bereits zu hohen Strafzahlungen geführt und wurde der EU-Kommission vorgetragen, teilten die deutschen Branchenvertreter mit. Diese Beamten in Brüssel wollen die Regierung in Paris nun auffordern, sich zur gegebenenfalls vertragsverletzenden Anwendung des europäischen Fahrpersonalrechts zu erklären. (ag)
(Veröffentlicht: Verkehrs-RUNDSCHAU, 29.03.2016 - Auszug)

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Frankreich – neue Meldepflichten im Transportgewerbe ab 1. Juli 2016

| FĂĽr Transporteure & Trucker | 25. Juli 2016

Meldung der IHK Rhein-Neckar:
Mit der Umsetzung des „Macron“-Gesetz („Loi Macron“) erweitert Frankreich die Vorschriften für Arbeitnehmerentsendungen auf Transport- und chifffahrtunternehmen, die Mitarbeiter (d.h. auch Fahrer) auf französischem Staatsgebiet einsetzen - egal für welche Dauer.
Bisher waren Unternehmen im Transportgewerbe bei der Durchführung von Kabotage-Dienstleistungen nach Frankreich von weniger als 8 Tagen von der Meldepflicht ihrer Mitarbeiter bei den französischen Behörden befreit.
Konkret gelten fĂĽr deutsche Transportunternehmen bei der Mitarbeiterentsendung nach Frankreich ab 1. Juli 2016 unter anderem folgende Verpflichtungen:
- Einhaltung des französischen Mindestlohns („SMIC“)
- Erstellung einer Entsendebescheinigung („Attestation de détachement“)
- Benennung eines Vertreters in Frankreich („Représentant“)

Mindestlohn
Der französische gesetzliche Mindestlohn „SMIC“ wird jährlich festgelegt und beträgt aktuell 9,67 Euro pro Stunde. Davon abweichend gilt für das Transportgewerbe der französische Tarifvertrag (IDCC: 16 – Transports routiers et activités auxiliaires du transport). Dieser sieht als Richtwert
für LKW-Fahrer folgende Mindest-Stundenlöhne vor (Stand 01.01.2016):
Bei Einstellung = 9,68 €
Dienstalter > 2 Jahre = 9,87 €
Dienstalter >5 Jahre = 10,07 €
Dienstalter> 10 Jahre = 10,26 €
Dienstalter> 15 Jahre = 10,45 €
Der Mindestlohn nach dem Tarifvertrag richtet sich nach dem Dienstalter und der beruflichen Qualifizierung eines jeden Arbeitnehmers.
(Weitere AuskĂĽnfte siehe IHK Rhein-Neckar.
Aktueller Hinweis: Die Europäische Kommission hat am 16.06.2016 beschlossen, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen das Mindestlohngesetz im Verkehrssektor einzuleiten. Die französischen Behörden haben zwei Monate Zeit, darauf zu reagieren. Die IHK Rhein-Neckar informiert über die weitere Entwicklung.

Entsendebescheinigung „Attestation de détachement“
Unternehmen im Transportbereich müssen für jeden Entsende-Mitarbeiter nach Frankreich eine Entsendebescheinigung („Attestation de détachement“) erstellen, anstelle der bei Mitarbeiterentsendungen nach Frankreich erforderlichen
Vorab-Entsendemeldung („Déclaration préalable de détachement“).
Die Entsendebescheinigung beinhaltet:
1. Firmenname, Postanschrift, Email-Adresse, Telefonnummer, Rechtsform des Unternehmens, bei dem der Mitarbeiter angestellt ist, sowie Name
(n) , Vorname(n), Geburtsdatum und Ort des oder der Geschäftsführer, Benennung des Sozialversicherungsträgers, an den das Unternehmen seine Beiträge
abfĂĽhrt.
2. Namen, Vornamen, Geburtsdatum, Ort, Wohnsitz, Nationalität des Entsendemitarbeiters, Datum der Unterzeichnung des Arbeitsvertrags mit Angabe des
anwendbaren Rechts sowie die berufliche Qualifikation.
3. Höhe des Bruttolohns, Modalitäten der Kostenübernahme durch das Unternehmen für Übernachtung und Verpflegung pro Tag der Entsendung für den jeweiligen Arbeitnehmer
4. Firmenname oder Name und Vorname des französischen Vertreters mit Postanschrift, Email-Adresse und Telefonnummer
5. Referenz-Nummer des Eintrags in das nationale elektronische Register fĂĽr Transportunternehmen.
Eine gemeinsame Verordnung des Arbeitsministeriums und des Transportministeriums legt das Musterformular der Entsendebescheinigung fest und bestimmt die Modalitäten, nach denen die Entsendebescheinigung vom Arbeitsministerium im Internet erstellt wird. Diese Verordnung ist noch nicht erlassen
(Stand 16.06.2016).

Benennung eines Vertreters
Der Vertreter des Transportunternehmens „Représentant“ hat sich auf französischem Territorium zu befinden. Er verwahrt folgende Unterlagen, die er bei Kontrollen auf Verlangen vorzulegen hat:
1. Gehaltsabrechnungen fĂĽr jeden Mitarbeiter ĂĽber die Dauer der Entsendung oder einen gleichwertigen Nachweis mit folgenden Angaben:
2. Nachweis der Gehaltszahlung
3. Kopie der Benennung des Vertreters
4. Gegebenenfalls den fĂĽr den Mitarbeiter anwendbaren Branchentarifvertrag

An Bord des Fahrzeugs mitzufĂĽhrende Unterlagen
Im Fahrzeug sind folgende Unterlagen mitzuführen und im Fall von Kontrollen den zuständigen Behörden auf Verlangen vorzulegen:
1. ein Exemplar der Entsendebescheinigung
2. Arbeitsvertrag des entsendeten Mitarbeiters
3. Bei konzerninterner Mobilität: Vereinbarung zur Arbeitnehmerverfügung und Zusatzvertrag zum Arbeitsvertrag (Kopie, übersetzt ins Französische)
4. Bei Arbeitnehmerüberlassung: Zeitarbeitsvertrag und Vereinbarung zur Arbeitnehmerüberlas sung (Kopie, übersetzt ins Französische)
Quellen: AHK Frankreich, CCI de Strasbourg & du Bas-Rhin, IHK Rhein-Neckar

NĂĽtzliche Links:
• Meldepflichten in Frankreich - Merkblatt zur Arbeitnehmerentsendung der IHK Südlicher Oberrhein
http://www.suedlicher-oberrhein.ihk.de/international/Frankreich/Unser-Frankreich-Service2/Arbeiten-in-Frankreich/Mitarbeiterentsendung/2726774
• Offizielle Internetseite Frankreichs für Auskünfte zur Entsendung ausländischer Unternehmen nach Frankreich (auf Französisch)
Détachement temporaire de salariés par une entreprise étrangère
https://www.service-public.fr/professionnels-entreprises/vosdroits/F32160

Empfehlung: Im Zweifelsfalle immer bei der IHK schlau machen!

Ansprechpartner:
Bernhard Schuster, Enterprise Europe Network
IHK Rhein-Neckar, L 1, 2, 68161 Mannheim
Tel.: 0621 / 1709- 227
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